Kick Off! Innovationsgruppen für ein Nachhaltiges Landmanagement

Dokumentation der Auftaktveranstaltung am 14. und 15. April 2015 in Bonn

Kick Off! Über 100 Vertreter aus Wissenschaft und Praxis trafen sich am 14. und 15. April 2015 beim BMBF in Bonn. Ihr Ziel: Vorstellungen, Anregungen und Austausch rund um das Thema Innovationen im Nachhaltigen Landmanagement. Das Programm aus Vorträgen, Postern, Arbeitsgruppen und intensiven Diskussionen brachte zwar keine fertigen Lösungen, stellte aber die richtigen Fragen.


 

Zusammenfassung

Kick off! Am 14. und 15. April 2015 trafen sich über 100 Vertreter*innen aus Wissenschaft und Praxis zur  Auftaktveranstaltung des BMBF-Förderschwerpunktes „Innovationsgruppen für ein Nachhaltiges Landmanagement“ in den Räumlichkeiten des BMBF in Bonn. 

In seiner Begrüßung betonte der für die Innovationsgruppen zuständige Unterabteilungsleiter MinDirig Wilfried Kraus das neue Format der Forschungsförderung, welches mit den Innovationsgruppen verfolgt werde. Gleichberechtigt sollen Vertreter*innen der Wissenschaft, von Unternehmen, kommunalen Einrichtungen, Vereinen und Verbänden sowie Stiftungen innovative Lösungen für eine nachhaltige Landnutzung in verschiedenen Untersuchungsregionen Deutschlands entwickeln und umsetzen. Dies berge die Chance, anwendbare und langfristig tragfähige regionale Lösungen zu erarbeiten.

Dr. Susanne Schön (inter 3) griff in ihrem Beitrag ebenso den Anspruch der Innovationsgruppen auf, die Umsetzungschancen der gemeinsam entwickelten Lösungen systematisch und deutlich zu erhöhen. Das Wissen über verwandte Projekte, das Kennen des regionalen Umfeldes sowie die Auseinandersetzung mit den einzelnen Phasen von Innovationsprozessen und Innovationsmanagement fördere das Verständnis für die Umsetzung regionaler Innovationen, so Schön.
 
Einen Überblick über die insgesamt neun vom BMBF geförderten Innovationsgruppen sowie das Wissenschaftliche Begleitvorhaben boten Kurzpräsentationen und Poster.

Das persönliche Kennenlernen der Teilnehmer*innen sowie der offene Austausch über Positionen wurde am ersten Veranstaltungstag durch ein World Café unterstützt. Die intensiven Gespräche wurden auch noch während des Abendbuffets weitergeführt.
 
Am zweiten Veranstaltungstag wurden in den beiden parallel durchgeführten Arbeitsgruppen „AG Innovationen“ und „AG Landmanagement“ spezifische Fragen der Umsetzung diskutiert und weiterer Austauschbedarf ermittelt. Die Teilnehmer*innen hatten dann im Anschluss die Möglichkeit, innerhalb der eigenen Innovationsgruppe zu reflektieren, welche Zwischenergebnisse sie während der Statuskonferenz 2017 präsentieren wollen und welchen Unterstützungsbedarf sie von den Vertreter*innen des BMBF, Projektträgers Jülich und Wissenschaftlichen Begleitvorhabens erwarten. Dies wurde auf einer Podiumsrunde gemeinsam mit Frau Dr. Metz, der zuständigen Referentin im BMBF, präsentiert. Das Panel stellte einen runden Abschluss der Auftaktveranstaltung mit einem Ausblick nach vorn dar.

Hintergrundbild